Wasserversorgung für 90.000 Einwohner gesichert

Der Zweckverband RheinHunsrück Wasser versorgt seine Mitglieder sicher und wirtschaftlich mit Trinkwasser in ausreichender Menge und guter Qualität.Das überwiegend linksrheinische Versorgungsgebiet zieht sich vom Rheintal zwischen Trechtingshausen und Rhens bis in die Höhen des Hunsrücks und reicht bis zum Flugplatz Frankfurt-Hahn und nach Koblenz. Auf einer Fläche von 666 km² werden 143 Gemeinden und über 90.000 Einwohner versorgt. Fast 400 Kilometer Transportleitungen und 50 Hochbehälter mit einer Speicherkapazität von mehr als 30.000 Kubikmeter stehen für die Versorgung zur Verfügung, dabei sind über 500 Höhenmeter zu überwinden. Umfangreiche und zuverlässige Pumpentechnik ist daher für diese Versorgungsaufgabe erforderlich.

Für eine der drei großen Förderpumpen im Wasserwerk Sankt Sebastian musste Ersatz beschafft werden. Die Wahl fiel auf das Angebot der Firma Fluidtec, Kempenich, langjähriger Vertriebs- und Servicepartner von Lowara Deutschland. Der Geschäftsführer von Fluidtec, Herr Kiel, konnte mit der angebotenen Pumpe Typ Vogel 253 P 4 von Lowara als entscheidenden Vorteil drei Betriebspunkte abdecken und einen hohen Wirkungsgrad realisieren.

Fluidtec installierte die Rohrleitungen in beschichtetem Stahl PN40 und nahm die Inbetriebnahme vor. Es ist die größte Pumpe, die  Lowara Deutschland GmbH bis dato in einem Wasserwerk platziert hat.Herr Schuh, Geschäftsführer des Zweckverbandes, konnte sich bei der Werksabnahme der Pumpe von dem hohen Wirkungsgrad überzeugen und freute sich über die im Bestpunkt erreichten 80,3 % bei einer Förderleistung von 927 m³/h und einer Förderhöhe von 216 mWS. Dafür wird eine Leistung von 680 kW benötigt. Der 800kW-Motor bei 6kVA war bereits vorhanden.

Etwa 950.000 Euro betragen die Energiekosten jährlich im Zweckverband. Deshalb wird um jeden Prozentpunkt Wirkungsgrad bei Investitionsentscheidungen gerungen und die künftige Entwicklung der Energiekosten übt einen weiteren Druck aus. Mit dem Einsatz der Vogel 253 P 4 werden gegenüber dem Vorgängermodell erhebliche Energiekosten eingespart, sodass sich diese Investition bereits nach drei Jahren amortisiert hat.